Aktuelle Sonderausstellungen

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19. September 2021 bis 6. Februar 2022

MENSCHEN-KENNTNIS?
Johann Caspar Lavaters "Physiognomische Fragmente"

im Roten Salon des Museum Otto Schäfer
Begleitprogramm zur Ausstellung

Wie werde ich wahrgenommen? Was denken die Anderen über mich?
Dabei handelt es sich um Fragen, die sich die Menschen seit langem Stellen. Diesem Themenkomplex nähert sich das Museum Otto Schäfer nun über einen historischen Stoff: Johann Caspar Lavaters "Physiognomischen Fragmenten".

Der Schweizer Pfarrer, Philosoph und Schriftsteller Johann Caspar Lavater meinte nicht zuletzt Charaktereigenschaften rein am Gesicht ablesen zu können und verstand unter seiner Physiognomik „die Fertigkeit durch das Aeußerliche eines Menschen sein Innres zu erkennen; [...] Im engeren Verstand ist Physiognomie die Gesichtsbildung, und Physiognomik Kenntniß der Gesichtszüge und ihrer Bedeutung."

Lavaters Theorien blieben schon damals nicht unangefochten. Der fehlinterpretierte Fall eines hingerichteten Mehrfachmörders oder satirische Romane weisen die zeitgenössische Kritik an Lavaters „Menschen-Erkenntnissen“ auf; und können auch heute noch zum reflektieren über Stereotypen anregen!

Pressemeldung




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24. Oktober 2021 bis 6. Februar 2022

VON NARREN, WIE SIE IM BUCHE STEHEN

im Ausstellungsraum des Museum Otto Schäfer
Begleitprogramm zur Ausstellung

Mit Narren verbinden wir heute vor allem die närrische Zeit: Karneval, Fasching, Fastnacht mit einem ausgelassenen Treiben auf der Straße oder derben Witzen und scharfzüngige Reden in Prunksitzungen. Die vorübergehende Aufhebung oder Verkehrung der gesellschaftlichen Ordnung hat man aber nicht immer für unbedenklich gehalten. Goethe war vom römischen Straßenkarneval fasziniert, beobachtete ihn wie ein Naturereignis und fand doch kaum etwas Positives an dem 'ausschweifenden Fest'. Er fürchtete, „daß Freiheit und Gleichheit nur in dem Taumel des Wahnsinns genossen werden können“.

Machen Sie mit uns einen Streifzug durch die Jahrhunderte der Narren!

Pressemeldung