Aktuelle Sonderausstellungen

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24. Juli bis 9. Oktober

Mensch und Mythos
Von der Renaissance bis Peter Collien

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Die antike Götterwelt fasziniert bis heute. Davon zeugen nicht nur die zahlreichen Anleihen in zeitgenössischer Literatur, Film oder Videospielen. Selbst Markennamen wie der des Paketdienst „Hermes“ oder der Rasiererlinie „Venus“ spielen auf die alten Geschichten an und bedienen sich derer Bilder. Die antike Mythologie lebt - und das auch in der zeitgenössischen Druckgraphik!

Peter Collien hat dies erkannt und setzt die Themen in zeitgemäßer Bildsprache um. Dabei nähert er sich den Mythengeschichten auch durchaus kritisch - wenn er etwa bei Zeus‘ Überfall auf die junge Leda in Form eines Schwans viel stärker die Gewalt in den Fokus rückt, als die mystisch verklärte Geschichte. Es stellt sich durchaus die Frage, wie sich unser heutiges Weltbild mit den alten Mythen in Verbindung bringen lässt. Alt und Neu treten in einen spannenden Dialog.

Und diesen setzt die Ausstellung auch inhaltlich fort: Denn nicht nur Arbeiten des Münchners werden zu sehen sein, sondern genauso eine Auswahl von Buchkunst und Graphik aus der Sammlung Otto Schäfer, die die Rezeption von Mythen seit der Renaissance beispielhaft nachvollzieht.

Letztlich entwickeln sich auch derartige Erzählungen weiter: So sind Werke wie die Märchensammlung der Gebrüder Grimm längst ins allgemeine Geschichten-Gedächtnis übergegangen. Ihre Figuren sind die Helden einer eigenen Mythologie – die Peter Collien in dieser Ausstellung nicht außen vor lässt. Denn schlussendlich sind es Menschen, die den Mythos formen und stets in dessen Mittelpunkt stehen; genauso wie in den Werken des Münchners.


18. September bis 13. November 2022

Johann Nußbächer: Farbdrucke
in Kooperation mit dem Kunstverein Schweinfurt e.V.

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Pressemeldung

Kabinettschau im "Roten Salon": Noch bis 13. November findet in Schweinfurt eine besondere Kooperationsausstellung statt: Das malerische Werk Johann Nußbächers ist im Kunstverein Schweinfurt zu sehen, während das Museum Otto Schäfer, passend zur Thematik des Hauses, die Druckgraphik des Künstlers präsentiert.

Nußbächers präferierte Druckmethode war die Radierung, bei der durch verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten, Grundierungen und anschließenden Ätzungen von Metallplatten sowohl die Möglichkeit feinen zeichnerischen Vorgehens in Linien gegeben ist, wie auch die Darstellbarkeit von malerischen Flächen. Sicher reizte den Künstler auch das herausfordernde Handwerk und gewissermaßen der gesteuerte Zufall etwa verschiedener Ätztiefen und -zeiten. Dem experimentellen Charakter seiner Graphiken ist dies deutlich anzusehen.

 

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