Aktuelle Sonderausstellungen

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24. Juli bis 9. Oktober

Mensch und Mythos
Von der Renaissance bis Peter Collien

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Die antike Götterwelt fasziniert bis heute. Davon zeugen nicht nur die zahlreichen Anleihen in zeitgenössischer Literatur, Film oder Videospielen. Selbst Markennamen wie der des Paketdienst „Hermes“ oder der Rasiererlinie „Venus“ spielen auf die alten Geschichten an und bedienen sich derer Bilder. Die antike Mythologie lebt - und das auch in der zeitgenössischen Druckgraphik!

Peter Collien hat dies erkannt und setzt die Themen in zeitgemäßer Bildsprache um. Dabei nähert er sich den Mythengeschichten auch durchaus kritisch - wenn er etwa bei Zeus‘ Überfall auf die junge Leda in Form eines Schwans viel stärker die Gewalt in den Fokus rückt, als die mystisch verklärte Geschichte. Es stellt sich durchaus die Frage, wie sich unser heutiges Weltbild mit den alten Mythen in Verbindung bringen lässt. Alt und Neu treten in einen spannenden Dialog.

Und diesen setzt die Ausstellung auch inhaltlich fort: Denn nicht nur Arbeiten des Münchners werden zu sehen sein, sondern genauso eine Auswahl von Buchkunst und Graphik aus der Sammlung Otto Schäfer, die die Rezeption von Mythen seit der Renaissance beispielhaft nachvollzieht.

Letztlich entwickeln sich auch derartige Erzählungen weiter: So sind Werke wie die Märchensammlung der Gebrüder Grimm längst ins allgemeine Geschichten-Gedächtnis übergegangen. Ihre Figuren sind die Helden einer eigenen Mythologie – die Peter Collien in dieser Ausstellung nicht außen vor lässt. Denn schlussendlich sind es Menschen, die den Mythos formen und stets in dessen Mittelpunkt stehen; genauso wie in den Werken des Münchners.


6. Juni bis 4. September

Auf dem Seil der Hoffnung tanzen viele Narren
Ein Zyklus aus dem Nachlass Curd Lessigs

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Pressemeldung

Neben der großen Werkschau Volker Stelzmanns findet ab 6. Juni eine Kabinettausstellung im so genannten Roten Salon des Museum Otto Schäfer statt. Dort ist, als Band gehängt, das gezeichnete „Seil der Hoffnung“ Curd Lessigs zu sehen, auf dem sich allerlei buntes Leben abspielt: Von erotischen Liebesthemen bis zu tiefsinnigen mythologischen Allegorien tanzen sich seine „Narren“ wacker durch unser Leben, provozieren, lehren und unterhalten.

Die Nachkommen des Würzburger Künstlers entschieden sich im letzten Jahr das Zeichnungsprojekt, das Lessig unentwegt vervollständigte und das inzwischen ungefähr 1.000 Blatt beinhaltet, an das Museum zu schenken. In Schweinfurt ist er kein Unbekannter: In den 1960er Jahren gestaltete er etwa das Kreuzbild in der dortigen Christuskirche. Schon 1947 machte er sich als Gründungsmitglied des Berufsverbandes bildender Künstler (BBK) Ober- und Unterfranken in Bamberg über seine Heimatstadt hinaus für die Kunst verdient. Lessig starb 2019 in Würzburg.

 

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